Die EVP kandidiert mit sechs Personen aus der Weststadt und Ueli Leiser für den Solothurner Gemeinderat

Nach dem positivem Resultat der Kantonsratswahlen - die EVP konnte die Stimmenzahl in der Amtei Solothurn-Lebern verdoppeln und auch in der Stadt Solothurn fast verdoppeln - will die EVP in einem Monat den erstmaligen Einzug in den Solothurner Gemeinderat schaffen. Die sieben Kandidatinnen und Kandidaten übernehmen jetzt schon Verantwortung in der Stadt und wollen das neu im Gemeinderat wahrnehmen.

Der Kirchgemeindeverwalter der reformierten Kirche Richard Hürzeler (1970) kennt die Abläufe und die aktuellen Herausforderungen, welche die Digitalisierung in einer Verwaltung mit sich bringt, bestens. Bei der über die Kantonsgrenze bekannten Weihnachtsreise zieht er mit seinem Team im Hintergrund die Fäden und sorgt so jedes Jahr für leuchtende Augen bei Gross und Klein in der Solothurner Altstadt. «Für mich schliessen sich Solidarität und Einzelinteressen, Menschlichkeit und Wirtschaft, Fortschritt und Tradition nicht aus: sie ergänzen einander.» Der passionierte Taucher ist in der Weststadt zuhause und Grossvater.

Als Ersatzmitglied der Jugendkommission war Elia Leiser (1992) in der vergangenen Legislatur stark an der Ausarbeitung des neuen Jugendkonzepts beteiligt. Als Primarlehrer und pädagogischer ICT Supporter unterrichtet er in Langendorf und arbeitete vor und während seiner Ausbildung in der Tagesschule in Solothurn. Auch wenn Fussball seine grosse Leidenschaft ist, hält er das Ganze im Blick. So rannte er mit seinem Postulat für ein neues Jugendmusikförderreglement bei der Gemeindeversammlung offene Türe ein. Das persönliche Resultat in der Stadt bei den Kantonsratswahlen zeigt, dass der Präsident der EVP Kanton Solothurn in der Stadt bestens vernetzt ist. «Authentisch, unabhängig und leidenschaftlich setze ich mich für Mensch, Umwelt und Bildung ein.» Wenn er nicht vor der Klasse oder auf dem Fussballplatz steht, dann ist er auch noch hinter der Bar in der Kulturfabrik Kofmehl oder auf seiner Joggingrunde in der Witi anzutreffen.

 

Der Vize-Präsident der Sportkommission Ueli Leiser (1962) war in den letzten zehn Jahren treibende Kraft für die Aufwertung der städtischen Sportinfrastruktur, der Integration der Randsportarten im Mittleren Brühl und dem neuen Gebührentarif, der in Kürze verabschiedet wird. «Ich setze mich für eine pragmatische und lösungsorientierte Politik in den Bereichen Sport, Schulen und Asylwesen ein.»  Der Leiter einer Administration und Mitglied des Schiedsgerichts in den Sozialversicherungen hat sich in der Vergangenheit unter anderem als Präsident der Kita Tubeschlag sehr für den sozialen Bereich in der Stadt eingesetzt. An schönen Sommertagen ist Ueli sehr gerne auf oder an der Aare unterwegs.

 

Der ehemalige Juniorenspitzenfussballer des FC Solothurn Michel Syfrig (1999) ist als Filigrantechniker in der Region bekannt. Der heutige Assistent Geschäftskundenberater wagt jetzt den Schritt vom Rasen auf das politische Parkett. Der gelernte Kaufmann spielt immer noch aktiv beim SC Blustavia und ist in der Weststadt zuhause. «Ich möchte mich dafür einsetzen, dass die Jugend am Ball bleibt!» Mit seiner unaufgeregten und überlegten Art stehen für ihn die Lösungen im Vordergrund, was sicherlich eine gute Voraussetzung für den Gemeinderat ist.

 

Viele Kinder der Weststadt sind bei der pensionierten Lehrerin und Katechetin Christine Tiss - Engel (1954) zur Schule gegangen. Wenn sie nicht auf die Enkel aufpasst ist sie als Übersetzerin oder Seelsorgerin tätig. Sie ist auch sehr gerne in der Natur unterwegs, sei es im Berner Oberland oder in der Witi. «Ich setze mich für eine lebenswerte Zukunft der kommenden Generationen ein – besonders in Bildung, Integration und Umwelt.»

 

Der Pflegefachmann Victor Tiss (1957) ist gebürtiger Brasilianer und engagiert sich für die Integration der Latinos in unserer Region. Neben den acht Enkelkindern und dem Garten ist auch die Musik eine seiner Leidenschaften. «Ich setze mich für eine soziale und menschenwürdige Alterspflege ein und als gebürtiger Brasilianer für die Integration der Latinos.»

 

Die junge MutterSara Trachsel (1993) ist eine echte Powerfrau und hat ein riesiges Herz für Menschen. Sie ist begeisterte diplomierte Pflegefachfrau HF und packte während der Flüchtlingswelle tatkräftig mit an. Sie war Teil einer freiwilligen Begleitgruppe und stand den Asylsuchenden mit Rat und Tat zur Seite. Heute engagiert sie sich in der kirchlichen Leitung und in der Jugendarbeit. «Für ein Solothurn, in dem Junge, Alte, Gesunde und Kranke würdevoll betreut und gepflegt werden.» Sie ist gerne und ist bei jedem Wetter mit dem Fahrrad unterwegs.